Bei Stöckel haben Fenster aus Holz Zukunft (Ausgabe 317)
Das Handwerksunternehmen mit langer Tradition in Vechtel hat bei der Herstellung immer auch die weiter steigenden Ansprüche im Blick
Bippen-Vechtel (wa/s.) - Holzfenster haben Zukunft - das sieht man auch in Vechtel so, wo bei der Stöckel GmbH seit bereits über 50 Jahren Fenster entwickelt und produziert werden.
Wie ein zukunftsfähiges Holzfenster heute aussehen kann, zeigt Stöckel mit seiner neuen Produktgeneration “Klimafenster”. Dabei wird unter Beweis gestellt, dass Holz mehr als ein natürlicher Werkstoff mit Tradition ist, denn bereits ohne Dämmkern wird ein UW-Wert von 0,73 W/m2K erzielt. Die Basis bildet ein vierfach verleimtes Profil mit 90 mm Stärke, für das der Beschichtungsaufbau eigens noch einmal überprüft wurde.
“Intelligent konzipierte Holzfenster sind nicht nur zukunftsfähig, sie werden von den steigenden Anforderungen sogar profitieren, weil die technische Weiterentwicklung den Preisabstand zwischen Holz und Kunststoff eher verkleinert”, meint Reiner Stöckel, der das Familienunternehmen gemeinsam mit seinem Bruder Uwe in zweiter Generation führt. Und der Baustoff Holz werde den immer größer werdenden Ansprüchen an Fenster, wie etwa Energieeinsparung, Einbruch-schutz, hohe Lebensdauer und Nachhaltigkeit gerecht und stehe damit auch kommenden Generationen noch zur Verfügung.
Alle bei Stöckel im “Klimafenster” verarbeiteten Hölzer, wie beispielsweise Accoya-Kiefer, Pappel und Fichte, stammen aus nachhaltig beforstetem Anbau und können umweltfreundlich recycelt werden.
Neue Generation “Klimafenster”
Seit Mitte der 1990er Jahre setzt man bei Stöckel bei der Herstellung von Holzfenstern und -türen konsequent 4-Schicht-Systeme ein. “Mit einem solchen Aufbau werden die besten und langlebigsten Oberflächen erzielt und es gibt keine Beanstandungen bei der Beschichtung”, erklärte uns Reiner Stöckel bei einem Rundgang über das Betriebsgelände, auf dem auf rund 40000 Quadratmetern auch Ausstellung, Verwaltung und Logistik untergebracht sind.
Genutzt wird neueste industrielle Fertigungstechnik, jedoch nicht, um möglichst große Stückzahlen zu produ-zieren, sondern um schnell und flexibel individuelle Kundenwünsche realisieren zu können.
Trotz des Einsatzes hochmoderner CNC-Technik versteht sich die Stöckel GmbH noch immer als Handwerksbetrieb, der nah am Kunden individuelle Produkte in handwerklicher Qualität bietet. Zumal ein Großteil der Fenster in die Modernisierung geht und über lokale Handwerksbetriebe vertrieben und montiert wird.
Trotz industrieller Fertigung noch immer ein Handwerksbetrieb
“Hier ist ein hohes Maß an Individualität gefragt, bis hin zu speziellen Lösungen für den Denkmalschutz”, erläuterte Reiner Stöckel. Gerade mit Blick auf dieses Segment beurteilt er die Zukunft des Holzfensters positiv: “Es gibt ganz klar einen Markt, in dem Holzfenster erste Wahl sind!” Technisch seien die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass sie auch künftig die Vorgaben der Energieeinsparverordnung ebenso erfüllen, wie die hohen Anforderungen an Sicherheit und Langlebigkeit.
Die neuen Stöckel “Klima-fenster” tun das heute schon. Allerdings sei die Entwicklung und Fertigung von Holzfenstern mittlerweile so anspruchsvoll und investitionsintensiv, dass kleinere Hand-werksbetriebe dies nicht mehr leisten können. “Stattdessen greifen sie auf größere Hersteller wie uns zurück, die industrielle Fertigung mit handwerklicher Qualität verbin-den”, blickt Reiner Stöckel optimistisch in die Zukunft.
Weitere Informationen zur neuen Generation “Klimafen-ster” und zu allen weiteren Stöckel-Produkten, aber auch zu Fördermöglichkeiten mit öffentlichen Mitteln erhält man im Stöckel-Servicecenter an der Fürstenauer Straße 3 in Vechtel, das werktags von 9 bis 18 Uhr geöffnet ist (Schautage an den Wochenenden von 10 bis 17 Uhr). Das Unternehmen erreicht man unter 05901/303-0 sowie im Internet auf www.stoeckel-fenster.de.